9. Störungen des Serotoninaufbaus
Instabile Halswirbelsäule.
Eine instabile Halswirbelsäure kann zu einer Reizung und zu einer Entzündung des von dort aus das Stammhirn durchlaufenden nervus vagus führen, was als Folge den körpereigenen Aufbau von Serotonin im Stammhirn einschränken kann -vgl. u.a. Kuklinski und Schemionek, Schwachstelle Genick. Die Zahl der Menschen, die mit solchen Problemen geschlagen sind, ist möglicherweise sehr groß, weil Schäden in diesem Bereich in der medizinischen Praxis oft nicht ausführlich genug behandelt werden. Wenn jemand deutliche Symptome einer Unterversorgung mit zerebralem Serotonin zeigt und dies sich auch durch den Konsum der AMINAS ® Vitalkost nicht ändert, muss daran gedacht werden, das möglicherweise instabile Genick gründlich therapeutisch zu stabilisieren.
Fehlen weiterer Bausteine.
Leider ist es bei der Synthese von Serotonin allein mit der verbesserten Versorgung des Zentralnervensystems mit dem Hauptbaustein von Serotonin, dem L-Tryptophan, nicht getan. Die Synthese gelingt nur, wenn zugleich Folsäure, die Vitamine B1, B3, B6, B12 und C sowie die Mineralstoffe Zink und Kalzium im Nervenwasser präsent sind, am Besten auch eine gute Mischung an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Bei der Auswahl der Zutaten der AMINAS ® Vitalkost ist daran gedacht. Ob bei der Lockung von Serotonin als Wachkontrollhormon diese zusätzlichen Wirksubstanzen im Hirn präsent sind, bleibt in der Realität dem Zufall überlassen. Auch darum ist sicher, dass es nur den einen zuverlässigen Weg der täglichen Wiederauffüllung des Depots an Neurohormon Serotonin gibt, seine Lockung als Esskontrollhormon mit der gleichzeitigen Einbringung aller notwendigen Bauteile und Wirkstoffe in den Körper.
Lässt sich im Einzelfall einmal eine Verbesserung der Versorgung mit zerebralem Serotonin partout nicht schaffen, muss daran gedacht werden, dass vielleicht Wirkmechanismen im Körper im Gange sind, die wichtige Aufbau- oder Begleitstoffe für die Serotoninsynthese vernichten. Wenn sich nicht alsbald nach der Umstellung auf täglich einen Löffel AMINAS ® Vitalkost auf den leeren Magen Besserungen zeigen oder ersichtlich noch typische Anzeichen eines Serotoninmangels vorliegen, ist zu prüfen, ob nicht gerade der Aufbau von Vitamin B6 und die Verfügung über Zink, die bei der Synthese von Serotonin unverzichtbar sind, gestört ist. Ein möglicher chemischer Störfaktor ist die sog. Pyrollurie, die Ausscheidung bilirubinroter chemischer Substanzen über den Urin (vgl. u.a. Dr. Kamsteeg: HPU und dann…? Beschwerden und Erkrankungen infolge von "Pyrrolurie"). Auch Schäden durch Körpergifte wie Quecksilber und andere Schwermetalle, die ohne besondere Maßnahmen wie die Ausschleusung durch Chlorella-Algen immer größere Depots im Körper bilden, sind da zu nennen. Gerade, wenn wir viel Fleisch essen, rücken wir an das Ende der sog. Nahrungskette, wo sich die Schadstoffe immer mehr addieren. Solche Schadstoffe können sich übrigens auch durch regelmäßig eingenommene Medikamente im Körper sammeln, da sie sie in ihren vom Patentschutz umfassten Bestandteilen ohne Kennzeichnung nach außen enthalten dürfen. Danach können Sie nicht einmal Ihren Arzt oder Apotheker fragen!
Darmprobleme.
Ein weiterer Hinderungsgrund für den natürlichen Aufbau des zerebralen Serotonins ist ein funktionsunfähiger Dünndarm. Nur, wenn die Verstoffwechskung der Nahrung über den Dünndarm intakt ist, was insbesondere eine gesunde Darmflora voraussetzt, kommen mit allen anderen Nähr- und Vitalstoffen auch L-Tryptophan und die Reihe der Nebenstoffe für die Synthese von Serotonin ins Blut und über die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirnwasser. Fein vermahlene Pflanzenkost, die eigentliche Urnahung des Menschen, trägt langfristig dazu bei, die Darmfunktionen zu normalisieren. Ist der Darm aber nachhaltig geschädigt, sollte man einen Therapeuten aufsuchen, der sich mit den Methoden erfolgreicher Darmsanierung auskennt.
Anhang: Vitalstoffräuber
(Für die Serotoninsynthese unverzichtbare Stoffe sind farbig hervorgehoben.)
1. Lebens- und Genussmittel
a) Kaffee, Tee, Cola erhöhen die vorzeitige Ausscheidung von Kalzium und Magnesium aus dem Körper.
Kaffee, schwarzer und grüner Tee vermindern durch ihre phenolischen Verbindungen die Resorption von Eisen und Kalzium im Darm. Auch wird
durch sie Vitamin B1 im Darm deaktiviert (grüner Tee ist daher auch kein guter Begleiter bei den Mahlzeiten).
b) Alkohol erschwert allgemein die Vitamin-Resorption und beeinträchtigt den
Vitamin-Stoffwechsel, besonders bei den Vitaminen der B-Gruppe. Auch führt er zu vorzeitiger Ausscheidung von Magnesium und Zink.
c) Rauchen verbraucht viel von den Vitaminen C, B2, B6, B12 und Folsäure.
d) Kristallzucker verbraucht bei seinem Abbau Vitamin B1.
e) Spinat enthält Oxalsäure, die die Verwertung von Kalzium einschränkt und
sollte daher nicht in großen Mengen verzehrt werden. Der geringe Anteil an Spinat in der AMINAS – Sorte „Grüne Vielfalt“ sollte indes unbeachtlich sein,
wenn nicht ein offenbarer Kalziummangel vorliegt.
f) Rohkost. Praktisch alle Pflanzen wehren sich mit Giften gegen ihre Fraßfeinde. Auch die Scheingetreide Amaranth und Quinoa enthalten ein pflanzliches Fraßgift, die Phytinsäure, die im Darm in Phytat umgewandelt Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalzium unlösbar an sich bindet. Quinoa enthält zudem Saponine, wertvolle Verdauungshelfer, die aber bei zu hoher Dosierung die Darmwände angreifen können. Auch rohe Früchte können viele Menschen nur in kleinen Mengen vertragen (Fruktoseunverträglichkeit). Zu beachten sind auch Enzymhemmer in roher Nahrung.
Diese nachteiligen Wirkungen sind aber immer von der Dosis abhängig, wobei es aber keine sicheren Überprüfungen gibt, welche Mengen schädlich sind. Man kann davon ausgehen, dass dies von Person zu Person sehr verschieden ist. Manche Menschen vertragen sehr viel Rohkost und sind damit besonders gut bedient.
Im Zweifel sollte man nur wenig rohe Pflanzenkost in einer Mahlzeit zu sich nehmen, wenn man nicht sicher weiß, dass man viel davon vertragen kann. Mit der AMINAS ® Vitalkost teilen wir den Stoffwechselvorgang unserer Mischungen in zwei Teile. Zuerst gelangen die fein vermahlenen nicht hitzebehandelten Mehle in wässriger Nährlösung in den Dünndarm, deutlich später die anderen zwar auch rohen, aber bei der Trocknung höheren Temperaturen ausgesetzten Bestandteile. Dadurch wird das Risiko vermindert, dass zu einer Zeit etwa zu viel an pflanzlichen Toxinen im Darm befindlich ist. Nimmt man nicht mehr an roher Nahrung zu sich als einem gut bekommt, sind die geringen Nachteile durch die pflanzlichen Fraßgifte gegenüber dem hohen Vitalstoffanteil der rohen Stoffe aber unbedeutend.
2. Medikamente
Medikamente sind die weitaus größeren Vitalstoffräuber. Sie sind besonders gefährlich für ältere Menschen, weil bei ihnen Leber und Nieren häufig langsamer arbeiten und der Verlust an Vitalstoffen daher größer ist. Die folgende Übersicht zeigt nur grob, mit welchen Defiziten an Vitalstoffen infolge der Einnahme von Medikamenten zu rechnen ist.
Es lohnt sich, immer den Waschzettel genau zu lesen und insbesondere den
behandelnden Arzt zu fragen, der Ausgleichspräparate verschreiben oder Alternativen finden wird.
a) Abführmittel entziehen dem Körper neben den Vitamine A, D, K und Folsäure auch das an der Serotoninsynthese beteiligte Vitamin E, ferner Magnesium, Kalium und Phosphor.
b) Acetylsalizilsäure (ASS) und auch andere Schmerzmittel beschleunigen die Ausscheidung der Vitamine C, K und B6 und kann einen Folsäuremangel verursachen.
c) Anti-Baby-Pillen können einen Mangel an den Vitaminen B 6 und Folsäure verursachen.
d) Antibiotika vermindern die Verfügbarkeit aller Vitamine der B-Gruppe und rauben dem Körper Kalium
e) Antidepressiva, auch Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, können einen Mangel an Vitamin B12 und Coenzym Q 10 begünstigen. Hier zeigt sich die Zweischneidigkeit dieser Medikamente. Sie werden verabreicht, weil im Hirn zu wenig Serotonin aufgebaut wurde und durch sie die geringe vorhandene Menge
an Serotonin immer und immer wieder zum Einsatz an den Rezeptoren gezwungen wird. Durch den Verbrauch des beim Neuaufbau von Serotonin unerlässlichen Vitamins B 12 durch diese chemischen Wirkstoffe wird aber der natürliche Neuaufbau von Serotonin behindert.
f) Antiepileptika rauben dem Körper Folsäure.
g) Appetitzügler verringern die Verfügung über Vitamin C.
h) Blutdrucksenker stören die Vitamine B 6 und B 12.
i) Cholesterinsenker wie Fibrate, Colecystramin und Niacin auch Isoniacin greifen das Vitamin B 6 an, teils auch Folsäure und Vitamin B 12. Sie erhöhen auch den Spiegel am toxischen Homocystein.
j) Cortison greift die Vitamine C und B 6 an.
k) Diabetes-Mittel wie Metformin und Glimp behindern die Aufnahme von Vitamin B 12 im Darm und stören die Versorgung mit Folsäure.
l) Magen- und Darmpräparate wie Omeprazol, H2-Blocker und Sulfasalazin hemmen B 12 an der Aufnahme im Darm oder auch Folsäure und heben den
toxischen Homocysteinspiegel.
m) Entwässerungsmittel reduzieren neben Vitamin A auch die Vitamine B 6 und C sowie alle wichtigen Mineralstoffe, vor allem Magnesium.
n) Gichtmedikamente verringern die Vitamine A und B 6.
o) Krampflösenden Mittel behindern die Vitamine C, D, K, B1, B6, B 12 und Folsäure.
p) Rheuma-Medikamente stören die Vitamine C, K, B6 und Folsäure.
q) Schlafmittel reduzieren Vitamin C.
3. Hilfreiche Umstände und Prozessabläufe bei der Synthese nach dem Verzehr der AMINAS ® Vitalkost
a) Die Fülle der Vitalstoffe in den nicht hitzebehandelten rohen Mehlen, die im ersten Schritt in wässriger Nährlösung verstoffwechselt werden
Die für den körpereigenen Aufbau von Serotonin wichtigsten Bestandteile aller
Sorten der AMINAS ® Vitalkost sind die keiner großen Hitze ausgesetzten rohen
höchst fein gemahlenen rohen Pflanzenstoffe, die etwa 1/3 der Mischung ausmachen. Sie enthalten alle vom natürlichen Wuchs der Pflanzen stammenden Vitalstoffe, insbesondere enthalten sie alle Komponenten, die für die zentralnervöse Synthese von Serotonin benötigt werden, auch die selteneren Stoffe wie Vitamin B12 und Folsäure.
b) Die Schnelligkeit der Synthese
In den mit AMINAS zusammen aufgenommenen Flüssigkeiten dispensieren die feinen Pflanzenmehle zu einer wässrigen Nährlösung. Diese kann der Magenpförtner nicht halten. Sie verteilt sich alsbald flächendeckend auf den großen Verdauungsflächen des Dünndarms und wird dort wegen ihres hohen Vermahlungsgrades innerhalb weniger Minuten komplett metabolisiert. Unser
Bluttransportsystem wälzt seine gesamte Blutmenge innerhalb von 2 Minuten komplett um, sodass schon sehr bald nach dem Verzehr von AMINAS der Übertritt der Bausteine für Serotonin ins Hirn erfolgen kann.
Die Praxis hat gezeigt, dass in aller Regel, die hemmenden Stoffe, allen voran die Medikamente, nicht so schnell reagieren, dass sie diese Bausteine weitgehend aus dem Verkehr ziehen können. Noch bevor sie ihre schädlichen Wirkungen voll entfalten konnten, hat sich das zentralnervöse Depot von Serotonin von durchschnittlich 0,1 mg längst gebildet. Serotonin selbst ist von diesen Stoffen nicht angreifbar. Ein typisches Beispiel dafür ist der vergleichbare
Fall der Neuroborreliose. Die Borrelien im Gehirn stören den Transport von L-Tryptophan. Dafür aber brauchen sie Zeit. Kommt schnell eine ausreichende Menge an L-Tryptophan ins Hirnwasser geht die Synthese von Serotonin schneller von statten als dass die Borrelien ihn unterbinden könnten.
4. Resumée
Wer die gefährlichsten Genussmittel meidet und nicht mehr Rohkost verzehrt wie es für ihn verträglich ist und wer insbesondere nicht auf die Dauereinnahme von Medikamenten angewiesen ist, braucht die die Serotoninsynthese potenziell störenden Vitalstoffräuber gar nicht zu fürchten. Alle anderen tun gut daran, ihren Vitalstatus von Zeit zu Zeit überprüfen zu lassen und bei Defiziten dagegen zu wirken.
