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8. Das mächtige Verdauungssignal aus dem Dünndarm

Die Verstoffwechslung der AMINAS® Vitalkost löst einen bei herkömmlicher Ernährung ganz unbekannt starken Verdauungsreiz aus. Denn der wässrige Nahrungsfilm, in dem sich die Faserstoffe aus der AMINAS® Vitalkost verlösen (Dispensation), verteilt sich großflächig auf den durch innere Auffaltungen in die Kerckringschen Falten, die Zotten und die Mikrozotten auf nach Expertenangaben zwischen 200 m² (Tennisdoppel) bis zu 700 m² (Fußballplatz) vergrößerten Verdauungsflächen des 5 – 6 Meter langen nur 3 cm dicken Dünndarmschlauchs. 

Es wurde durch Messungen festgestellt, dass die Verdauung praktisch nur auf den allerersten 70 cm der Gesamtlänge des Dünndarms abliefe.Die Gastroenterologie hat ihre Vorstellungen über die Verdauung im Dünndarm immer wieder revidieren müssen. Nachdem man erst meinte, dass die Resorption der Nährstoffe mehrere Stunden lang über die Gesamtlänge des Darms abläuft, stellte man fest, dass der Nahrungsbrei (Chymus), so wie er im Takt einiger Minuten in kleinen Portionen vom Magenpförtner in den Dünndarm durchgelassen wird, zu 80 % der Kohlenhydrate und Fette und zu 50 % der Eiweiße von den ersten 70 Zentimetern des Dünndarms aufgenommen werden (vgl. www.montignac.com/de).  A b e r: das gilt ganz sicher nicht für eine wässrige Nährlösung wie die, die mit der AMINAS ® Vitalkost mit einem  Esslöffel faserfein vermahlener Trockennahrung auf etwa 0,4 l Flüssigkeit einfach den Darm durchläuft. Es bedarf keiner Experimente um sicher zu sein, dass sich ihre Faserstoffe über die volle Länge des Dünndarms hindurch auf dem Verdauungsepithel niederlassen und dort auf großer Fläche zugleich verdaut werden. Hier zeigt sich die große Bedeutung der Regel, die AMINAS ® Vitalkost immer mit ausreichend viel Flüssigkeit zu verzehren. Die letzten Meter des Dünndarms haben auch wichtige Funktionen in der Herstellung eines funktionsfähigen Immunsystems. Die teilweise geäußerte Ansicht, diese Strecke sei für die Verdauung gar nicht zuständig bestätigt aber nur den Umstand, dass sie bei herkömmlicher Essweise tatsächlich nicht in.die Verdauungsarbeit einbezogen wird. Der Aufbau unseres Immunsystems sollte darunter ernsthaft leiden, denn er findet schwerpunktmäßig in den unteren Sektionen des Dünndarms statt. Im ganzen Dünndarm sind zur Unterstützung der Verdauungsvorgänge und des Aufbaus des Immunsystems ständig Trillionen von Darmbakterien in einem Gewicht von ca. 1,5 kg tätig, die gewiss auch von den ankommenden Nährstoffen profitieren müssen.

Signalgebung an das zentralnervöse Esszentrum aus dem Dünndarm.

Erst seit etwa 10 - 15 Jahren ist bekannt, dass im Darm eine große Zahl von chemosensorischen Zellen neben den Verdauungszellen befindlich sind, die dem der Hungerkontrolle mit Insulin und Glukagon übergeordneten zentralnervösen Esszentrum im Hypothalamus die Verdauung von Kohlenhydraten und Eiweißen melden, damit dort unter Einsatz des Esshormons Serotonin der Hunger abgestellt wird. Die so lange unbekannten Chemosensorzellen kann man sich heute einzeln unter dem Elektronenmikroskop anschauen. Die von ihnen ausgehenden Signale halten nach dem Verzehr der AMINAS® Vitalkost zwar nicht lange an, weil die Gesamtmenge an Nahrung ja begrenzt ist. Es bedarf aber sicher keiner weiteren Erklärung, dass diese Signale umfassender und mächtiger sind als solche nach dem Verzehr eines großen Festtagsbratens, der nur in kleinsten Bröckchen im Takt einiger Minuten vom Magenpförtner (Pylorus) in den Dünndarm durchgelassen wird. Bedenkt man, wie stark die Oberfläche der Nahrung durch die hochfeine Vermahlung der  Nahrungspartikel bei der AMINAS ® Vitalkost vergrößert ist (s.u.) wird erst recht klar, wie ungewöhnlich stark diese inneren Signale ausfallen.

Wenn einmal begriffen ist, wie die Synthese des zerebralen Serotonins dadurch gefördert wird, dass es als zentralnervöses Esskontrollhormon gerufen wird, versteht man auch, warum sich dieses Hormon bei ausreichendem Lichteinfall und bei Bewegung besser bildet als wenn man still im Dunkeln sitzt. Das Neurohormon Serotonin ist doch auch das Wach- und Schlafkontrollhormon und hat mit unserer inneren Uhr zu tun, die den hellen Tag und die dunkle Nacht kennt. Es spricht alles für die Annahme, dass uns der Lichteinfall in unsere Augen in dem Sinne „wach“ stellt, als dass durch ihn die Synthese des Wachkontrollhormons Serotonin angefordert wird. Kommt ausreichend körperliche Bewegung hinzu, wird es sich immer wieder ergeben, dass im Blutstrom mal nicht ein Vollangebot an Kohlenhydraten besteht, sodass der Körper für die Herstellung seines Betriebsstoffes Glukose auf die Aminosäuren zurückgreift – und damit L-Tryptophan eine Einzelstellung an der Blut-Hirn-Schranke vermittelt. Da dieser Vorgang bei weitem nicht so zuverlässig ist wie die Lockung von Serotonin als Esskontrollhormon, versteht sich, dass es Serotoninmängel auch im sonnigen Süden gibt, wenn auch nicht so extrem wie im lichtarmen Norden. Wie bereits ausgeführt, ist auch zu beachten, dass es einer Reihe weiterer Bau- und Wirkstoffe (Vitamine, Mineralien) bedarf, damit sich Serotonin im Hirn bilden kann . Diese Stoffe müssen mit der Nahrung materiell dem Körper zugeführt werden, was die Annahme bestärkt, dass die Lockung des Neurohormons Serotonin in seiner Funktion als Esskontrollhormon besonders sicher und zuverlässig ist.

Man sollte sich unter diesen Aspekten einmal intensiv mit den Schlafproblemen blinder Menschen beschäftigen. Es kann gar nicht zweifelhaft sein, dass sie von einer Umstellung ihrer Ernährung im beschriebenen Sinne erheblich profitieren werden.

Allgemein ist bekannt, dass Säuglinge, die gestillt werden, ruhiger und ausgeglichere sind. Sie verlangen nur alle vier Stunden nach der Mutterbrust, während Flachenkinder unruhiger sind und alle zwei Stunden nach Nahrung schreien. Bedenkt man, dassdie Muttermilch in perfekter Zusammensetzung bei guter Ernährung der Mutter alles beinhaltet, was der Säugling braucht und berücksichtigt, dass die Muttermilch von ihrer Konsistenz her eine wässrige Nährlösung ist, die gewiss nicht im magen des Säuglings liegen bleibt, sondern wie die Nährslöung aus AMINAS unmittelbar vom Magenpförtner durchgelassen wird, sodass sie die großen Flächen desDünndarms zügig bedecken wird, werden die Unterscheide im Verhalten der gestillten Kinder zu den anderen erklärbar. Ganz offensichtlich begünstigt die Ernährung mit der Muttermilch den zerebralen Aufbau von Serotonin im Gehirn. Auch beim Säugling erhält der Hauptbausten des Hormons, L-RTryptophan, eine Einzelstellung an der Blut-Hirn-Schranke. Die nicht hitzebehandelte Muttermilch, die auch alle anderen Bausteine und Wirkfaktoren für den Aufbau von Serotonin im Gehirn enthält, löst auch den mächtigen Verdauungsreiz aus, der im Hirn nach der Erzeugung und Ausschüttung des Esskontrollhormons Serotonin verlangt. Das AMINAS-Prinzip bestätigt sich so sogar bei der Nahrungsaufnahme des Säuglings. Schließlich ist auch kaum vorstellbar, dass der rasante Aufbau von Körper und Gehirn beim Säugling reibeungslos funktionieren könnte, wenn das zerebrale Schlüsselhormon Serotonin fehlt. Auf der anderen Seite muss man vielleicht nioch einmal nachdenken, was es mit den mit der Flasche große gezogenen "Schreikindern" auf sich hat, bei denen die Bedingungen für den Auf bau zerebralen Serotonins wohl weniger gegeben sind.

 

Die Auflösung: auch beim zweiten Hauptweg für den Serotoninaufbau wird Serotonin von innen gerufen

Wenn ich mich ausgepowert habe und davor vitalstoffreich gegessen, kommt es auch ohne das große Signal aus dem Dünndarm dazu, dass alle Bausteine für Serotonin ins Hirmwasser eigelassen werden. Auch in diesem Fall reicht  es aber es nicht, dass all die Bausteine  praktisch vor der Tür stehen. Beim Arbeiten oder beim Ausdauertraining im hellen Licht des Tages erfolgt über den Gesichtssinn der Aufruf von Serotonin in seiner Funktion als Wachkontrollhormon. Denn ich kann keine Wachheit erleben, wenn das zerebrale Serotonin als Wachkontrollhormon fehlt.

In beiden Fällen, bei der Lockung als Esskontrollhormon wie bei der Lockung als Wachkontrollhormon muss ein Aufbaureiz aus dem Inneren des Gehirns zur "Anlieferung" der Bausteine hinzukommen. Der lästigere schweißtreibende Weg wird von uns Fernseh- und Computerhockern, Couch-Potatoes, Autofahrern und Gehfaulen nur sehr selten begangen. Daei habendie klugen Autoren der Bibel schon darauf hingewiesen, dass wir nach dem Genuss des Apfels vom Baum des Wissens und der Vertreibung aus dem Paradies, in dem kein lebendes Wesen ein anderes fraß, unser Brot "im Schweiße unseres Angsichts" verdienen müssten.

Der von uns entdeckte und beschriebene sehr bequeme Weg über das AMINAS-Prinzip ist aber beileibe keine neue Erfindung oder ein billiger Trick der Natur. Dies ist der Hauptweg, den schon die Vorläufer von Mensch und Affe, denen wir unseren Verdauungstrakt verdanken, täglich begangen, wenn sie jeden Tag damit begannen, ihre reine Pflanzenkost mit ihren Mahlzähnen pulverfein vermahlten und gut einspeichelt herunter brachten! Gerade hat die Wissenschaft doch festgestellt, dass die damals 8 jährige Ida, die vor 45 Jahren in der Grube Messel starb, nicht einmal Insekten verzehrte, sondern eine reine Pflanzenfresserin war.

Daher ist es schon richtig, dass der ursprünglichste Weg, auf dem die Natur für unser Neurohormon Serotonin sorgt, der AMINAS-Weg war und ist.Immerhin war und ist der altenative Weg für die sportlich Aktiven und körperlich stark arbeitenden Menschen eine große Hilfe. Dieser Weg wurde unverzichtbar, als die Menschen es verlernt hatten, regemäßig Rohkost mit den Zähnen fein zu vermahlen. Ohne diesen zweiten Weg wäre die Menschheit wohl schon sehr viel früher auf die heutige Schiene geraten, wo sie von Generation zu generation immer bewegungsärmer und kränker und kränker wird. Heute, wo wir den zweitenWeg kaum noch gehen, kommt uns aber der Rückgriff auf den allerersten Weg wieder zu Hilfe!

 

Schmerzkontrolle: Ausschüttung von Serotonin, aber keine Synthese

Großartige Erfahrungen im Umgang mit dem polyvalenten zentralnervösen Serotonin kann man machen, wenn es als Schmerzkontrollsystem an die Arbeit bringt. Dazu muss man sich nicht solche Schmerzen zufügen, dass man sich regelerecht verletzt. Dazu genägt es, die am und in unserem Körper reichlich vorhandenen Schmerzsensoren zu reizen. Ein ganz hervorragendes Mittel hierfür sind die nach und nach immer bekannter werdenden Nadelreizmatten, auch bekannt unter dem Namen Akupunkturmatte oder Fakirmatte. 

In meinem "Hausblog" habe ich folgenden Beitrag veröffentlicht:

http://www.readers-edition.de/2010/02/26/meine-wandlung-zum-fakir/

Meine Wandlung zum Fakir

Freitag, den 26. Februar 2010 um 18:12 Uhr von Rolf Ehlers

Meine Aussteller-Nachbarin Sandra Leitz hat mir auf der Industrieausstellung bei der letztjährigen Medizinischen Woche in Baden-Baden eine sog. Prana Matt, eine Fakir- oder Akupukturmatte vorgestellt.

Von einem Tage zum anderen habe ich mich zum Fakir gewandelt und kann jetzt Sachen machen, die ich früher nur wie Wunder bestaunt habe. Seither lege ich mich jeden Tag wenigsten 15 Minuten lang auf die Nagelmatte und genieße regelrecht die Wirkung. Dabei bin ich absolut kein Masochist! Der Schmerz, den die Plastikspitzen auf der Haut vermitteln, verteilt sich aber auch so gut in der Fläche, dass er leicht zu ertragen ist.

Eine Fülle von Sensationen

Nach kurzer Weile bereits überwiegt bei weitem ein großes Wohlbefinden. Ich rechne fest damit, dass es Wirkungen von den betroffenen Meridianpunkten, von denen die chinesische Medizin spricht, zu den ihnen zugeordneten Zielregionen gibt. Wie das genau abläüft, kann ich indes nicht sagen, weil ich davon nicht viel verstehe. Dir große Rückenfläche, auf der dicht an dicht die Tausende eng stehenden Piekser die Schmerzsensoren der Haut reizen, empfinde ich mehr als eine Art großen flächigen Motor, der mit meinem Körper verschmilzt und den Kreislauf anregt sowie vieles mehr.

Eine andere interessante Beobachtung habe ich gemacht, wenn ich mal abends mehr als nur zwei Gläser Badischen Weins genossen habe. Dann erlebe ich auf der Matte morgens einen leichten Schmerz an den Augäpfeln, der sofort weg ist, wenn ich von der Matte herunter gehe. Mir sagt das, dass der Reiz von den Schmerzpunkten des Rückens über die Aktivierung des as Schmerzkontrollsystems des Gehirns Störfaktoren entdecken lässt. Nach jetzt einigen Monaten der Nutzung der Akupunkturmatte lerne ich, gezielt einzeln meine inneren Organe zu fühlen.

Neuerdings lege ich immer Papier und Stift neben meine Liege, um alsbald nach dem Erheben von der Matte aufzuschreiben, was sich mir alles an Interessanten Ideen und Empfindungen eröffnet hat. So fiel mir heute früh auf der Matte ein, dass ich meine Erfahrungen doch mit Lesern der Readers Edition teilen sollte. Ich bin so froh darüber, zum Fakir geworden zu sein. Ich vermute, dass jeder Mensch ähnlich wertvolle Erfahrungen damit machen kann.

Blitzeinstieg ins Autogene Training

Schon bald nachdem ich ruhig auf der Matte liege, fühle ich meinen Herzschlag in allen Teilen des Körpers wie ein unterschwelliges Wabern. Binnen Sekunden stellt sich eine Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und Händen ein, dann absteigend von der Leiste durch die großen Beinarterien in die unteren Extremitäten. Ich habe seit 1960 praktische Erfahrung mit dem Autogenen Training nach Prof. J.H.Schultz. Auf der Prana Matt überfliege ich regelrecht die einführenden Sequenzen des Autogenen Trainings. Zugleich ergibt sich im Bewusstsein eine ungewöhnlich große Klarheit, was die bedeutendste Wirkung des Liegens auf der Prana Matt ist.

Die Ausschüttung des Schmerzkontrollhormons Serotonin

Ich bin mir sicher, dass der tausendfache leichte Schmerz, der von der Rücken-partie in den ganzen Körper ausstrahlt, das zentralnervöse Schmerzkontrollhormon Serotonin zur Ausschüttung bringt. Ich nutze die Zeit auf der Matte regelmäßig zur inneren Sammlung und Planung meines Arbeitstages. Das, was mich aber als “Privatgelehrten” (Dr. Ruediger Dahlke) und “Serotoninforscher”(Wolfgang Spieß/Vitaljournal) regelrecht umhaut, ist, dass ich beim Liegen auf der Matte in dem Bereich des Gehirns, in dem ich mir das Zwischenhirn denke, eine deutliche nervliche Anspannung erlebe, die sich nach dem Lösen von der Matte sofort verflüchtigt. Ich nehme an, dass der tausendfache leichte Schmerzreiz das im Zwischenhirn liegende zentralnervöse Schmerzkontrollzentrum so stark in Anspruch nimmt, dass von dort her, wo eigentlich keine Schmerzsensoren sind, doch eine sensorische Erfahrung spürbar wird. Das Gefühl der auffallend großen Klarheit im Geiste kann jedenfalls nicht verwundern, wenn man weiß, dass das ungemein polyvalente Serotonin, wenn es in einer seiner Funktionen - hier als Schmerzkon-trollhormon - zu starkem Einsatz gerufen wird, zugleich zur Erfüllung aller seiner anderen wichtigen Funktionen zur Verfügung steht - hier eben auch als Wachkon-trollhormon! Dazu tritt aber sehr deutlich die Wirkung des Neurotranmitters Serotonin als Wohlfühlhormon!

Ein wunderbares Spielzeug allemal, aber gewiss viel mehr

Wie ich höre, haben sich in Schweden bereits 600.00 Familien die Prana Matt zugelegt. Bald gibt es dort wohl kaum noch jemand, der sie nicht hat.Dass die Nordlichter ein Instrument wert schätzen, das die Ausschüttung von Serotonin im Hirn begünstigt, ist leicht zu verstehen. Das Nord-Süd-Gefälle bei der Winter-depression und die höhere Suizidaltät wird ja von allen Experten auf die geringere Bildung von zerebralem Serotonin im lichtarmen Norden zurückgeführt.
Diese Akupunkturmatte würde ich als großartiges Abenteuerspielzeug schätzen, wenn ich nicht sicher annehmen müsste und auch das untrügliche Gefühl hätte, dass sie langfristig große positive Wirkungen auf Körper, Geist und Gemüt hat.

Auf YouTube gibt die freundliche Sandra Leitz weitere Informationen. Auf der Homepage www.vitalobia.de von Frau Leitz heißt es: “Die Schulmedizin erkennt die getroffenen Aussagen derzeit noch nicht an. Alle Angaben auf dieser Website stammen aus der Erfahrungsmedizin.” Was für ein Unsinn! (Pardon, Frau Leitz, nicht böse gemeint!) Was hat denn die Medizin mit diesem tollen Gerät zu tun? Es gibt keine Arznei oder eine medizinische Maßnahme, die die wunderbaren Wirkungen dieser Fakirmatte nachbilden könnte. Und ob sie für die Gesundheit gut ist, kann jeder Mensch selbst ausprobieren. Schaden kann sie jedenfalls unter gar keinen Umständen! 

Ein ganz wichtiges Moment muss ich nachtragen:

Das polyvalente Serotonin ist doch auch das eigentliche E i n s c h l a f h o r m o n Zur Erinnerung: das Schlafhormon Melatonin bildet sich erst in der Zrbeldrüse aus Serotonin, wenn man bereits seit einer halben Stunde im Schlaf liegt. Dann holt einen Melatonin aus der Leichtschlafphase in tiefere Schlafregionen hinab bis in den Bereich des Tiefschafs, der vom Hormon GABA kontrolliert wird (auch aus Serotonin synthetisiert!).

Im You-Tube-Video habe ich erst gehört, dass Nutzer der tollen Fakirmatte berichten, dass die nach dem Liegen auf der Matte vor dem Zu-Bett-Gehen anschließend viel besser einschlafen können als sonst. Obwohl ich es eigentlich schon seit Jahren besser weiß, hatte ich die Matte abends nie benutzt, weil ich dachte, das mache mich wach. Aber ich weiß doch, dass die ausreichende Verfügung über Serotonin es mir ermöglicht, praktisch auf Knopfdruck zu bestimmen, ob ich wachen oder schlafen will. Klingt unglaublich, stimmt aber. Um festzustellen, ob man nach dem Liegen auf der Matte besser einschlafen kann, bin ich die falsche Testperson, weilich nie Einschlafprobleme habe. Immerhin schlafe ich auch dann leicht ein, wenn ich direkt davor auf der Matte war. 

Nachschub an Serotonin gibt es auf diesem Wege nicht

Auch wenn durch die Akupunkturmatte eine Strebung nach dem Einsatz von Serotonin als Schmerzkontrollhormon einsetzt und es tatsächlich zur Ausshüttung des Hormons kommt, ist nicht damit zu rechnen, dass sich der zerebrale Serotoninspiegel dadurch erhöht. Denn anders als bei seiner Lockung als Esskontrollhormon wie auch bei seiner Lockung als Wachkontrollhormon erlangt der Hauptbaustein für Serotonin, das L-Tryptrophan, keine Bessserstellung an der Blut-Hirn-Schranke durch die anderweitige Inanspruchnahme der mit ihm um die Besetzung der Transportplätze ins Gehirn konkurrierenden Amionosäuren.