2. Erläuterung der drei Regeln

Die morgendliche AMINAS® Vitalkost sorgt für eine Minderung des Essverlangens über mehr als einen Kalendertag hinweg (Esskontrollhormon Serotonin mit 21 Stunden Halbwertzeit), ein Ende mit den üblen Heißhungerattacken und eine allmählich einsetzende automatische Verkleinerung der aufnehmbaren Mahlzeiten.

 

Man kann natürlich noch mehr tun, insbesondere kann man darauf achten, spät abends keine kohlenhydratreichen Speisen zu essen, um mangels Insulinaus-schüttung und Aufbau des Wachstumshormons (HGH) besser in die Fettverbrennung zu kommen (Schlafdiät). Ob das zwingend richtig ist, ist ungewiss. Denn die Südländer essen morgens kaum etwas und abends sehr spät und sehr ausgiebig, wobei sie  sich so relativ schlank halten.

 

Gewiss kann man auch vegetarisch oder vegan gut leben. Man muss sich da nur ein wenig mehr damit befassen, unbedingt die pflanzliche Nahrung zu zerkleinern, um ihren vollen Wert zu nutzen. Einige Zutaten sind durch rein pflanzliche Nahrung schwer zu bekommen, besonders das wichtige Vitamin B 12. Da hilft u.a. sehr  der Verzehr nicht hitzebehandelter fein vermahlenem Amaranth und Quinoa, weil in ihren Samenschalen reichlich Vitamin B 12 als Rückstand von Mikrobakterien zu finden ist.

 

Ganz sicher ist es wertvoll, seine Muskeln regelmäßig zu trainieren, weil Muskelarbeit viele Kalorien verbraucht. Bewegung ist ohnehin für die Erhaltung der Funktionen des Körpers wichtig, während es unnötig ist, den Körper an Leistungsgrenzen heran zu führen. Große Essenspausen führen zur Produktion des Proteins Foxa2 im Körper, das den Menschen automatisch zu mehr Bewegung drängt (Erhöhung des Grundumsatzes). Bitte beachten Sie, dass bei den Vorschlägen zur Nahrungsauswahl - außer über die schädliche Kombination von raffinierten Kohlenhydraten und Industriefetten -  nichts gesagt ist über das Weglassen der angeblich so bösen Fette.

 

In den allermeisten Fällen sollte schon die Einhaltung der o.g. einfachen drei Regeln ausreichen, um leicht abnehmen und den Abnehmerfolg leicht halten zu können. Das kann man ganz allein schaffen. Vielen fällt es aber besonders leicht, die Umstellung in einer Gruppe oder unter Anleitung eines Therapeuten oder Ernährungsberaters anzugehen. Je ernster man an die Sache heran geht, desto größer ist die Gewähr, dass die Motivation für ein ganzes Leben reicht. Der Weg zum Therapeuten ist unerlässlich, wenn die Einhaltung der drei Regeln nicht anschlägt. Dann sollte eine schwere aber behandlungsfähige Stoffwechselstörung vorliegen, meist die Unfähigkeit Kohlenhydrate zum Zwecke der Energiegewinnung in den Mitochondrien, den Verbrennungskammern der Körperzellen, zu nutzen.