7. Paradigmenwechsel

Wer sich bis hierhin durch meine Ausführungen durchgekämpft hat und – so hoffe ich – erkannt hat, dass die Darlegungen in sich schlüssig und voraussichtlich in allen wichtigen Punkten auch „richtig“ sind, wird feststellen, dass meine Darlegungen in wesentlichen  Punkten von den heute quasi offiziellen wissenschaftlichen Paradigmen zu den Fragen der gesunden Ernährung abweichen. Diese Paradigmen sind nach Kuhn Lehrmeinungen, die festlegen, was wir beobachten und überprüft wird, welcher Art die Fragen sein sollen, die in Bezug auf das Thema gestellt werden, wie sie zu stellen sind und wie man sie interpretieren soll. Die derzeit „geltenden“ Paradigmen der Ernährungswissenschaft sind angesichts besserer Erkenntnisse aber nicht mehr haltbar. Leider haben sie Eingang bis in die Gesetze und in die Rechtsprechung gefunden. 

In der Ernährungslehre muss sich die Denkweise ändern

Wir müssen aufhören, die immer weiter ausufernden umfassenden gesundheitlichen Schäden einzelnen Sündern zuzuschieben: Cholesterin, Kohlenhydrate, Kalorien, fehlender Bewegung, usw.. Ebenso müssen wir aufhören,von einem angeblichen Wundermittel zum nächsten zu jagen: Ginseng, Kefir, Johanninskraut, Algen, Aloe, Vitamine, Q 10, Resveratol usw.. 

Als Erstes aber muss sich die Fragestellung nach dem Wert der Nahrung ändern

Wie ausgeführt, kann es doch nicht darauf ankommen, wie viel ich an Nähr- und Vitalstoffen esse und trinke. Ich muss überprüfen, was davon tatsächlich verstoffwechselt wird und wie seine Nutzung im Körper stattfindet. Wenn man das tut, kommt man unweigerlich auf den unverzichtbaren Wert fein vermahlener roher Pflanzenkost. Ohne diesen Paradigmenwechsel kann man nicht dorthin finden.

Alle Nähr- und Vitalstofftabellen müssen umgeschrieben werden

Die bekannten „halbamtlichen“ Nähr- und Vitalstofftabellen, die den Tagesbedarf an allen uns heute bekannten Inhaltsstoffen angeben, differenzieren nicht nach dem Grad der Metabolisierbarkeit unserer Nahrung. Das aber täte Not. Unter Berücksichtigung allen heute verfügbaren Ernährungswissens nehme ich an, dass schon eine kleine naturnahe Mahlzeit aus nativen, fein vermahlenen Pflanzenstoffen am Tag schon eine entscheidende Verbesserung der Allgemeinversorgung und damit nachhaltig auch der Gesamtverfassung des Körpers und aller seiner Systeme bewirkt.   

Bei Interesse können Sie mehr in meinen Internetbeitägen zu den aufgeworfenen Themen lesen: Krankheitserfindungen und das Ende wirklicher Beschwerden. der Wert gesunder Nahrung und Serrano-Schinken mit Dioxin aus Irland.

Unhaltbare Paradigmen finden sich auch in anderen Wissenschaftssparten wie beispielweise in der Schlafforschung, die sich einfach nicht um das gesicherte Wissen aus der Endokrinologie schert und weiter auf Erfahrungen durch praktische Studien in den teuren Schlaflabors setzt. 

Auch die Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie müssen ihr Vorgehen ändern. Da wo nachweislich das Fehlen von Hormonen psychische Störungen hervorruft (natürlich nur da), lohnt es nicht, nach Auslösern in der Kindheit oder im aktuellen äußeren Geschehen zu suchen. Auch die Pharmazie  muss sich da umstellen. 

Neue Hoffnung : Die funktionale Medizin (Dr. Runow) und die Cellsymbiosistherapie (Dr. Kremer/HP Meyer)

In zwei neuen Beiträgen in der Readers Edition

http://www.readers-edition.de/2009/05/22/funktionale-medizin-die-rettung-des-gesundheitswesens-teil-i

und http://www.readers-edition.de/2009/05/24/funktionale-medizin-die-rettung-des-gesundheitswesens-ii

habe ich auf das richtungsweisende Buch des B.A.U.M.-Preisträgers Dr. Klaus-Dietrich Runow, "Wenn Gifte auf die Nerven gehen", Südwest-Verlag (mit Vorwort von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer) hingewiesen, der ausgehend von der Umweltmedizin zum Schluss kommt, dass die Ernährungs- und Nährstoffmedizin zur Schlüssel- oder Basismedizin der Zukunft werden sollte. Mit der AMINAS Vitalkost bewegen wir uns gerade auf diesem Terrain, indem wir einen Beitrag geleistet haben zur umfassenden Ermittlung der Wirkzusammenhänge im menschlichen Körper von der Verstoffwechslung der Nahrung bis hin zur  Herstellung einer ausgewogenen mentalen Hormonlage und der Schaffung der ersten Produkte, die auf die Umsetzung dieser Ziele gerichtet sind.Wir gehen davon aus, dass die native bestens verstoffwechselbare AMINAS Vitalkost auch einen wertvollen Beitrag leistet, um die gewaltigen Entgiftungsleistungen zu begünstigen, die der menschliche Körper jeden Tag zu leisten hat.

Von mancher Seite noch stark angefeindet, verbreitet sich die Cellsymbisosistherapie nach Dr. Kremer immer mehr. Die wichtige grundlegende und unbetreitbare Erkenntnis Kremers ist, dass die Billionen unserer Körperzellen selbst einen anaeroben Stoffwechsel haben, dass sie aber in Symbiose mit je 1500 und mehr ganz auf aerobe Versorgung angewiesenen in ihnen schwimmenden anderen Einzellern, den Mitochondrien, leben, die auch als die Verbrennungskammern der Zellen angesprochen werden, auch wenn sie viele weitere Funktionen haben. Die Hauptzelle hat ein eigenes Erbgut im Zellkern, durch das ihre Zellteilung gesteuert wird. Getrennt davon und mit eigenen Genen im Zellkern leisten die Mitochondrien in jeder Sekunde unseres und ihres Lebens den Aufbau von ATP (Adenosintriphosphat), dem unerlässlichen Energielieferanten unseres Körpers und jeder seiner Zellen. Wir kommen sechs Wochen ohne Nahrung aus, zwei Tage ohne Wasser und können ein paar Minuten lang die Luft anhalten. Aber nach ein paar Sekunden ohne ATP sterben der Mensch und seine Zellen! AMINAS Vitalkost ist nach unserer Einschätzung ein wichtiger grundlegender Bestandteil einer vitalstoffreichen Ernährung, die unerlässlich ist, um die Mitochondrien und den ganzen Körper gesund zu erhalten.

 

Urkost der Primaten und die Hygiene des Verdauungstrakts 

Mein Verständnis für die Zusammenhänge zwischen der richtigen Nutzung der richtigen Nahrung ist seit meiner Entdeckung des AMINAS - Prinzips erheblich gewachsen. Um die Allgemeinheit zum Vorteil jedes Einzelnen und der ganzen Gesellschaft über die wichtigsten zu beachtenden Regeln zu informieren werde ich in einigen Monaten den Stand der Sache in Buchform herausgeben. Derweil habe ich einige grundlegende Informationen in zwei Beiträgen im Internet in meinem "Hausblog", der Readers Edition, ausgebreitet:

http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-i

und 

http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-ii

So kompliziert die Abläufe von der Aufnahme der Nahrung bis zur ihrer Verwertung im Körper zum Betrieb von Körper, Geist und Gemüt auch sind. Am Ende stehenganz einfache und klare Verhaltensregeln, wie ich sie im Fazit unter dem Beitrag Teil II beschrieben habe:

Fazit:

1. Wir brauchen täglich wenigstens eine kleine Portion Urnahrung aus fein gemahlener roher in Flüssigkeit dispergierter eiweißhaltiger Pflanzenkost

2. Wir müssen Essenspausen von mindestens vier Stunden zwischen den Mahlzeiten einhalten.

Ferner  ist  zu  beachten:

3. Die Gesamtmenge an täglich aufgenommenem Eiweiß sollte beim durchschnittlich schweren Menschen 75 g nicht überschreiten.

4. Vielen Menschen bekommt es nicht, abends nach 18.00 Uhr (viel) zu essen.

AMINAS ist kein Wundermittel, es simuliert mit einfachen natürlichen Lebensmitteln die Urkost der Primaten. Wunderbar ist allein die Natur, die das alles aufgebaut hat und uns mit der für unsere Art bestimmten Nahrung die Möglichkeit gibt, in Wohlbefinden und Gesundheit alt zu werden.