6. Fazit: Kein Tag ohne die Mindestmenge an nativer Pflanzenkost.

Es geht kein Weg an einem täglichen Anteil Rohkost vorbei. Und den muss man fein vermahlen essen. Mit Rohkost richtig Mahlzeit halten bedeutet nach richtiger Auffassung (s.o.), jeden Bissen an die 150 mal mit den Zähnen zu zerkleinern, wie es der Heilpraktiker Henning Müller-Burzler (www.mueller-burzler.de) aus München rät. Aber wer tut das schon?   

Wer zu faul ist, endlos auf der Pflanzenkost herum zu kauen, kann sich vom Markt frische Ware besorgen und sie zuhause technisch im Mixer, Entsafter und in der Getreidemühle zerkleinern. In einem Restaurant in Hannover tut dies die kluge Inhaberin, Frau Baier, sogar für ihre Gäste am Tisch. Wem die Beschaffung und die Präparation seiner fein vermahlenen nativen Pflanzenkost zu viel Mühe macht, kann sich natürlich an die uns entwickelte praktische technische Variante, die AMINAS ® Vitalkost, halten! 

Falsch wäre es, wie es die neumodischen Hallelujah-Diäten aus den U.S.A. tun, das Kind mit dem Bade auszuschütten und schlagartig allen Menschen ausschließlich pflanzliche Nahrung zu geben. Ganz ohne Fleisch und Milchprodukte ist es für die meisten Menschen nicht leicht, genug von den Mineralstoffen Eisen, Calcium, Jod und Folsäure und insbesondere das wichtige Vitamin B12 (Cobalmin) zu bekommen. Viele kluge und konsequente Vegetarier und Veganer zeigen zwar, dass es tatsächlich sehr gut gehen kann. Für die meisten Menschen ist dieser Anspruch aber zu hoch – jedenfalls wenn sie noch nicht so weit sind, täglich einmal eine kleine Portion roher fein vermahlener Pflanzenkost zu sich zu nehmen..   

Wir können ohnehin nicht ganz auf die Esskultur, die leckeren gekochten und gebratenen Erzeugnisse der Kochkunst und damit auf die gewohnten Freuden durch Essen und Trinken verzichten. Die Biologen sagen, dass auch denaturierte Nahrung nicht insgesamt Abfall ist. Wäre das anders, hätten wir bis heute nicht überlebt. Einige Enzyme sind auch nicht so „substratspezifisch“ auf bestimmte Formen der Proteine festgelegt wie andere. Wie viel genau uns die denaturierte Nahrung trotz der geschilderten Probleme doch noch bringt, bedarf gründlicher Prüfung. Gewiss macht es einen Unterschied, ob ich meine Nahrung lange vor sich hin kochen lasse oder ob ich sie dämpfe, dünste oder wie die Chinesen schnell in der heißen Pfanne rühre. Gerade die Hitzebehandlung zerstört neben den Enzymen auch viele Vitamine und andere Vitalstoffe, wenn es umgekehrt auch Vitalstoffe gibt wie die Glykonährstoffe aus Pilzen, an die wir ohne Erhitzung und dadurch erfolgte Zerstörung der Chitinhüllen ihrer Zellen nur schlecht heran kommen. Sicher ist aber, dass wir weit  besser ernährt sind als bisher, wenn wir in unserer täglichen Nahrungsauswahl einen deutlichen Schwerpunkt bei nativer fein vermahlener Pflanzenkost setzen. Gehen wir dagegen nur nach dem Geschmack der gut gewürzten hitzebehandelten Nahrung und verschmähen wir die wertvolle native fein vermahlene Pflanzennahrung, laufen wir Gefahr,  uns laufend große Versorgungslücken bei vielen Vitalstoffen einzuhandeln und uns immer mehr den „Volkskrankeiten“ auszuliefern. 

Ein ganz besonderes Problem für eine gesunde Ernährung stellen neben den Essünden die Nikotinsucht und der starke Alkoholkonsum dar, dies insbesondere wegen ihres schnellen Verbrauchs des Neurohormons Serotonin. In meinen folgenden beiden Internetbeiträgen können Sie dazu mehr erfahren: König Alkohol fordert jährlich 10000 Kinder: Der 9.9. ist Tag des alkoholgeschaedigten Kindes und Rauchen birgt hohes Suizidrisiko

Mit nativer Kost muss niemand hungern

Ohne Frage liegen Welten zwischen der Qualität der Ernährung durch unbedachtes Schlingen der Nahrung und dem Konsum fein vermahlener nativer Nahrung, auch wenn im Detail noch endlos viel zu erforschen ist. Eine Erkenntnis aber ist bereits sicher: der Mensch muss sich nicht mit großen Nahrungsmengen belasten, um sich komplett zu ernähren. Er kommt mit viel weniger Nahrung aus und kann unbesorgt auch Nahrung abgeben an die, die hungern. Sehen Sie sich bei Interesse doch auch meine Internetbeiträge hierzu an: Native Nahrung für bessere Versorgung und gegen den Hunger in der Welt und Drohende Hungersnöte in Ruhe abwarten?.