3. Der alles entscheidende Unterschied: Hochfeine Vermahlung der rohen Pflanzenkost

Auch aus ganz leicht zu verstehenden physikalischen Gründen ergibt sich, dass eine nicht sehr fein vermahlene Nahrung keine ausreichende Aufschließung und Auswertung ihrer Inhaltsstoffe ermöglicht. Die Verdauungssäfte greifen nämlich nur an der Oberfläche der Nahrungspartikel an und gelangen nur schwer oder gar nicht in die Tiefen. Die Gesamtoberfläche der aufgenommenen Nahrung  ist aber bei fein vermahlener Kost um ein Vielfaches größer. Die Bedeutung der Korngröße, die im Bauwesen, der Sedimentologie, der Bodenkunde und der Metallurgie gut erforscht ist und zu einer eigenen Wissenschaftssparte, der Granulometrie, geführt hat, ist in der Lebensmittelkunde, der Gastroenterologie und zusammenfassenden Ernährungswissenschaft noch nicht ausreichend erkannt. Gründlich erforscht sind indes die Zusammenhänge von Korngröße und Aufnahme in den Körper in der Arzneimittelherstellung. Dort weiß man sehr gut, wie Wirkstoffe auf Grund feinster kleinster Korngrößen der Medikamente sehr schnell und komplett über den Dünndarm ins Blut gelangen. Diese Erkenntnisse müssen auch in der Ernährungswissenschaft genutzt werden. Denn gute Ernährung ist der wichtigste Teil der Vorbeugung gegen Krankheiten und der Vorbeugung gegen Krankheiten gehört ein noch größeres Maß an Beachtung als der Arbeit an den Symptomen einmal eingetretener Krankheiten. Leider wird das in unserem Wirtschafts- und Rechtssystem nicht beachtet.

Der Magenpförtner, der am Ende des letzten Magenbogens (Antrum) den Darm vor unkontrollierter Begegnung mit Schadstoffen und unverdaubaren groben Nahrungsbrocken hermetisch verschließt, lässt regelmäßig Flüssigkeiten frei passieren. In diesen Flüssigkeiten verlöste Nahrungspartikel mit einem Durchmesser von zwei (2) mm oder kleiner werden mit durchgelassen. Das soll indes nicht heißen, dass wir nicht viel besser verdauen, wenn die in den Darm durchgelassenen Nahrungspartikel noch wesentlich kleiner sind. Mit  gesunden Zähnen sind wir in der Lage, bei gründlichem Zerkauen roher Nahrung Korngrößen herzustellen, die mit 0,05 - 0,1 mm Durchmesser gerade noch so groß sind, dass wir sie einzeln mit dem bloßen Auge sehen können. Selbst zu noch wesentlich feinerer Vermahlung bis herunter auf  Pulver von nur wenigen Tausendstel Millimeter sind wir mit unseren Mahlzähnen in der Lage. Die Korngröße hat für das Ergebnis der Verstoffwechsung der Nahrung eine ungemein große, kaum erkannte Bedeutung. Denn die Verdauungssäfte greifen nur an der Oberfläche der Nahrungspartikel an, ihren Kern erreichen sie erst einmal nicht. 

Schon durch eine Verdopplung der Oberfläche der Nahrungsbestandteile durch ihre bessere Zerkleinerung kann ich mit der Hälfte der Nahrungsmenge denselben Versorgungserfolg erzielen. 

Da die zusammengerechnete Größe aller Oberflächen der Lebensmittelpartikel mit dem Grad ihrer mechanischen Verkleinerung aber progressiv und nicht nur linear ansteigt, ist der Unterschied in der Verwertung der Nahrung nach dem Grad ihrer Vermahlung unermesslich viel größer. Bei einer Partikelgröße von 1 mm Durchmesser beträgt die Oberfläche

O(1) = 4 x Pi (=3,14 ...) x r ² (=0,5 x 0.5)  = 3,14... mm².

Das Volumen dieses Partikels beträgt 

V(1)=  4/3 x Pi (=3,14..) x r³ (=0,5 x 0,5 x0,5 mm) = 0,52 mm³.

Verkleinert man die Partikel so, dass der Durchmesser nur noch 0,1 mm beträgt, ist deren Oberfläche 

O(2)= 4x Pi (03,14..) x r² (=0,05 x 0,05) = 0,0314 mm², das Volumen aber beträgt

V(2) = 4/3 x Pi (=3.14..) x r ³ (=0,05 x 0,05 x 0,05) = 0,00052 mm³.

Das bedeutet, dass Tausend der kleineren Partikel von 0,01 mm Durchmesser in dem einen größeren von 0,1 mm Durchmesser verschwinden. Die Summe der Oberflächen dieser 1000 Partikel ist mit   31,425 mm² schon auf das 10fache vergrößert:

Summe O(2)= 31,42 mm²

Mahle ich aber mikronfein, d.h. mit einem Durchmesser von 1 Millionstel Meter, was  0,001 mm entspricht, ist die Oberfläche eines dieser Pulverkörner noch

O(3) =  4 x Pi (0=3,14) x  r² (=0,0005 x 0.0005) = 0,00000314 mm², das Volumen beträgt dann nur 

V(3) = 4/3 x Pi (=3.14) x  r³ (=0,0005 x 0,0005 x 0,0005) = 0,00000000052 mm³.

Das bedeutet aber, dass 1 Milliarde dieser extrem kleinen Partikel in das im Vergleich große  Teilchen mit 1 mm Durchmesser hinein passen. Diese Milliarde Teilchen haben aber zusammengerechnet die unglaublich große Oberfläche von 31.415,9 mm², bzw. 314 m²:

Summe O(3)= 314 m²

Und das beim Volumen, das dem des Teilchens mit dem Durchmesser von nur 1 mm und einem Volumen von nur gut 0,5 mm³ entspricht. Dies ist genau die Partikelgröße, die der Magenpförtner gerade zusammen mit Flüssigkeiten in den Dünndarm hindurchlässt. Wir haben nicht gemessen, wieviele solcher Einheiten in einem Esslöffel der AMINAS ® Vitalkost enthalten sind. Wenn es Tausend sind, was uns plausibel erscheint, ist die damit zur Verdauung im Dünndarm anstehende Fläche 314.000 m², also 

mehr als 30 Hektar Nahrungsmitteloberfläche!

Mit dem von Experten sehr unterschiedlich angegebenen Beißdruck von 40 bis zu 400 kg an den Backenzähnen des Menschen ist es möglich, pflanzliche Nahrung wirklich bis auf einen Tausendstel Millimeter herunter zu mahlen, mit guten herkömmlichen Mühlen geht das natürlich auch. Diese hochfeine Vermahlung der Pflanzennahrung ist letztlich der Grund dafür, weshalb die uns eng verwandten Gorillas praktisch allein mit ihrer ja gar nicht so energiereichen fast reinen Pflanzennahrung so gewaltige starke Körper aufbauen können. Nur wirklich hochfein vermahlene Nahrung kann fast ohne Verlust verstoffwechselt werden. Sind die Partikelkerne unter der Oberfläche noch relativ groß, kommen sie nicht in Berührung mit den Verdauungssäften und werden schließlich durch die Peristalitk des Dünndarms aus ihm herausgeschwemmt. Es ist wie wenn man bei einem Dauerlutscher nur kurz die Oberfläche abschlecken würde um ihn dann wegzuwerfen. 

Erst wenn man diese Größenordnungen erkennt, kann man realisieren, welch unglaublicher Fehler es ist, dass wir Menschen uns entschlossen haben, ganz auf die feine Vermahlung unserer Pflanzenkost zu verzichten. Wir hätten diesen Fehler als Art sicherlich nicht überlebt und wären verhungert, wenn wir nicht parallel die energiereichere fleischliche Nahrung für uns entdeckt gehabt hätten. Diese kommt aber fast ausnahmslos nur in den Proteinen denaturiert in unseren Körper und kann auch nicht annähernd so gut aufgeschlossen werden wie die annähernd mikronmeter fein vermahlene Pflanzennahrung. 

Die unzureichende Zerkleinerung der rohen Nahrung, wie sie unter den Menschen üblich ist, schadet nicht nur, weil dadurch Nahrung verschwendet und Menschen schlecht versorgt werden. In den nicht verdauten Nahrungsteilen übernehmen Darmbakterien vielmehr eine gefährliche Eigenherrschaft (vgl. Dr. Johann Georg Schnitzer, Zahnprobleme und ihre Überwindung, Friedrichshafen,2006)  Es kommt zu unerwünschten chemischen Reaktionen, zu Gärung, Fäulnis und zu Bildung übelriechender Gase, die entweder rektal abgehen oder vom Magen über den Speisenkanal nach oben kommen, weil der Magenpförtner auf das Halten von Gasen nicht perfekt eingestellt ist. Die Folgen: Verdauungsbeschwerden, entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Trakt und Veränderungen der Magen-Darm-Flora. Bei einer dadurch geschädigten Darmbakterienflora wird zudem die Leber mit wichtigen Substanzen unterversorgt, so dass sie zahlreiche Gifte nicht mehr neutralisieren oder ausscheiden kann. 

150 mal muss jeder Bissen roher Pflanzennahrung zerkaut werden!

Obwohl die Zusammanhänge gar nicht schwer zu verstehen sind, gibt es kaum einen Menschen, der die Folgen falscher Essweise bedenkt und seine Nahrung wirklich voll durchkaut! Die ganze Ernährungswisenschaft und besonders die Verfechter der Rohkost weisen seit eh und je auf diesen Fehler hin. Aber kaum ein Experte ist konsequent. Mal wird verlangt, dass jeder Bissen Rohkost 30 mal zerkaut werden müsste, mal 60, mal 80 oder 100 mal. Der Münchner Heilpraktiker Henning Müller-Burzler greift am höchsten, m.E. aber mit vollem Recht: 150 Mal muss jeder Bissen mit den Zähnen vermahlen werden, wenn die Pflanzennahrung voll verwertet werden soll. Alle Autoren gehen indessen nach ihrer Mahnung an den Leser zum nächsten Kapitel über. Selbst außerordentlich gesundheitsbewusste Menschen, die ihr ganzes Leben lang auf fleischliche Kost verzichten, essen ihre Pflanzenkost weiter so nachlässig wie bisher. Gerade Frauen sind in "ihren" angeblich so gesunden rohen Salat regelrecht verliebt. Wir können davon ausgehen, dass Belehrung und Aufklärung einfach nicht verfangen. Die Umsetzung solcher Erkenntnisse fällt uns allen besonders schwer, weil wir alle an den Konsum beträchtlicher Nahrungsmengen gewöhnt sind. Essen macht ja Freude und die soll nicht so schnell vorbei sein! Unser Denken folgt dem falschen Grundsatz „Viel hilft viel!“, weil wir uns gefühlsmäßig in die Mikrowelt unseres Körpers einfach nicht hineinversetzen können. Sie aber ist die reale Welt – unsere erlebte Makrosphäre ist nicht einmal ein adaequater Abklatsch von den ungemein spannenden Wirkzusammenhängen in der Mikrowelt, die sich in  in jeder Sekunde unseres Lebens in uns vollziehen. 

Besser wird es erst, wenn wir es den Menschen leicht machen, ihre Ernährung zumindest zum Teil auf fein vermahlene rohe Pflanzenkost umzustellen! Die AMINAS® Vitalkost sorgt dafür, dass wenigstens einmal am Tag vitalstoffreiche unverfälschte Pflanzennahrung hochfein vermahlen in den Körper kommt. 

Wir müssen uns aber bewusst werden, dass ein Löffel voll gut erhaltener roher hochfein vermahlener Pflanzennahrung unser System von Körper, Geist und Gemüt sowohl in Bezug auf den Gewinn an Nährstoffen (Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten) wie der vielen zusätzlich erforderlichen Vitalstoffe (Vitamine, Enzyme, Sekundärstoffe) viel umfassender ernährt als eine Riesenportion von gebratenem Fleisch, gekochten Kartoffeln und gedünstetem Gemüse nach einer Vorspeise aus nur angebissenem und heruntergeschlungenem Salat und einer Vorsuppe und gefolgt von Käse, einem Milchpudding und Kaffee mit Gebäck. 

Mächtiges Verdauungssignal aus dem Dünndarm. Hier komme ich noch einmal zurück auf die obige Darlegung zur Synthese des zerebralen Neurohormons Serotonin. Die dort angesprochene riesengroße Verdauungsfläche des Dünndarms von 400 bis 700 m² Ausdehnung agiert  mit der explosionsartig auf 30 Hektar vergrößerten Oberfläche der bis auf Mikronmeter herunter vermahlenen Lebensmittelpartikel! Kein Wunder, dass dies einen solch mächtigen Reiz zur Herstellung und Aktivierung des Esskontrollhormons Serotonin auslöst, dass das Depot an diesem Neurohormon voll aufgefüllt wird und die täglich benötigte Menge von 0,1 mg zur Verfügung gestellt wird. 

Wir verstoffwechseln keine feste Nahrung

In dem Wissen darum, dass feste Nahrung erst stark zerkleinert sein muss, um zusammen mit ausreichend Flüssigkeit den Magen in Rochtung Dünndarm verlassen zu können, ist die Erkenntnis eingeschlossen, dass feste Nahrung in unserem Körper niemals zur Verstoffwechslung kommt. Sie gelangt zwar über den Mund in den Verdauungstrakt. Aber nur als kleiner Bestandteil von 1 mm Durchmesser oder weniger in einer wässrigen Nährlösung wird sie dem Verdauungsepithel des Dünndarms ausgesetzt. Es ist daher allein eine Frage der Gewohnheit und der Vorliebe, wenn wir fast alle darauf aus sind, „richtige“ feste Nahrung zwischen die Zähne zu bekommen. Es ist eine falsche Vorstellung, dass wir aus Gründen der richtigen Versorgung des Körpers feste Nahrung gleich welcher Art brauchten. Metabolisiert werden nur wässirge Nährlösungen, die in den Körper kommen oder wässrige Nährlösungen, die im Magen aus dem Nahrungsbrei (Chymus) entstehen, den der Magen aus fester Nahrung hergestellt hat. Es ist daher absolut kein gesundheitliches Problem, morgens eine Portion AMINAS ® Vitalkost zu essen, die in Flüssigkeit aufgelöst ja wie ein Getränk in den Körper kommt und auf ein festes Frühstück ganz zu verzichten, wenn man das so will. Nur den ganzen Tag nie feste Nahrung zu konsumieren, ist wegen unserer Erwartung an die Wohltaten des Essens kein Thema. Wenigsten einmal am Tage sollte man es deswegen den Zähnen überlassen, die Nahrung zu verkleinern und dem Magen den Rest.

Naheliegende körperliche Verbesserungen

Ohne dass wir dies ankündigen müssen, wird jeder, der die unterschiedlichen Verdauungsvorgänge zwischen herkömmlicher Nahrung (Chymus) und der im Wesentlichen rohen faserreichen AMINAS® Vitalkost kennt, auf die Idee kommen, dass die AMINAS® Vitalkost möglicherweise Verbesserungen für die  Darmgesundheit und des ganzen Zellaufbaus  des Körpers mit bald erkennbaren positiven Wirkungen für die Oberhaut bringen sollte. Unser Körper erneuert sich ja alle 7 Jahre komplett neu, in Teilen geht die Erneuerung geradezu rasant vor sich. Die Oberhaut des Menschen, einige Quardatmeter groß immerhin, erneuert sich alle 14 Tage. Die Innenhaut des Dünndarms erneuert sich sogar alle 3 Tage! 

Sollten Sie bald nach der Umstellung auf AMINAS Verbesserungen oder auch anfängliche Verschlechterungen Ihrer Oberhaut feststellen, denken Sie bitte an diesen Hinweis. Informationen hierzu finden Sie auch in meinen Intenetbeiträgen Kosmetik: Schoenheit kommt natürlich von Innen und Gegen Sonnenbrand: Schutz der interzellulaeren Kommunikation.

Wir leben in einer Mikrowelt

Jeder Löffel Nahrung hat eine Zahl einzelner Bestandteile, die in die Trillionen oder mehr geht. Schließlich geht es darum unsere nach unterschiedlichen Schätzungen 70 bis 100 Billionen Körperzellen mit Nähr- und Funktionsstoffen zu versorgen. Unsere Wahrnehmung spielt sich in eine Makrowelt ab, die auch unsere Vorstellung von unserem Körper und seiner Versorgung prägt. Wir müssen aber realisieren, dass wir täglich nicht nur Hirn, Muskeln, Organe und Nerven versorgen, das ist das was wir mit bloßem Auge oder einfachen Mikroskopen sehen können. Versorgt werden wir aber in einer Mikrowelt von genau definierter Größe ,– und zwar nur auf dieser Skala, nicht darüber und nicht darunter. Deren Bedürfnisse gilt es zu befriedigen. Da bedeutet, wir müssen alle Nähr- und Vitalstoffe so in den Körper bringen, dass alle Zellen des Körpers ihre Arbeit erfüllen und sich laufend erneuern können. Bis heute bekannt ist, dass unter den Nährstoffen 21 Aminosäuren sind, dass wir 8 essenzielle Zucker brauchen, eine große Zahl von Vitaminen von A bis K (wie bekannt wurde, darunter nicht ein Vitamin E sondern 8 verschiedene), Mineralstoffe, Pigmente und eine in der Gesamtheit noch längst nicht bekannte Zahl von sekundären Pflanzenstoffen.