4. Aufgaben von Serotonin als Neurohormon
Das zerebrale Serotonin ist in seiner Doppelfunktion als Hormon und als Botenstoff der unverzichtbare Steuerstoff für die Funktion der fundamentalsten und zugleich der delikatesten menschlichen Aktionen, nämlich für alles Denken, Fühlen und Handeln. Bei der AMINAS® Vitalkost geht es um dieses Lebenselixir, also um weit mehr als „nur" die Versorgung des Körpers mit Energie, Aufbau- und Hilfsstoffen. Die AMINAS ® Vitalkost ist kein Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein unverfälschtes Lebensmittel, das unseren Körper versorgt, indem durch seinen Verzehr neben anderen ernährungsbedingten Vorteilen der körpereigene Aufbau des für unser Leben unverzichtbaren Neurohormons Serotonin gefördert wird.
Serotonin ist das vielseitigste aller Neurohormone mit einer großen Fülle höchst eigener Aufgaben. Es ist nicht nur das Wohlfühlhormon, sondern ebenso Anti-Stress-Hormon und Kontrollhormon für Essen, Wachen und Schlafen, Temperatur- und Schmerzempfinden, sowie die Impulsregulation wie auch die Sexualität. Als solches hat es Auswirkungen auf Ängste, Zwänge, Phobien, Manien, Süchte und Suizidalität. Da es besonnen und tolerant macht, nennt man es zutreffend auch beim schönen Namen Sozialhormon.
Stressbewältigung
Durch seine Fähigkeit, die Stresshormone Adrenalin, Cortisol und CDH zurückzudrängen, ist Serotonin als einziges bekanntes Hormon in der Lage, die gefürchtete „Stresskaskade“ zurück zu drängen. Unbewältigter Stress ist bekannt als Auslöser vieler Störungen und Krankheiten, allen voran der Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt. All dies hängt mit „dran“ an den Wirkungen dieses wohl wichtigsten aller Neurohormone.
Die hormonelle Balance im Gehirn
Das Kontrollhormon Serotonin moduliert den Aufbau und die Arbeit wichtiger zerebraler Leistungshormone wie des Gedächtnishormons Acetylcholin, des Glückshormons Dopamin (vgl. Lombard und Renna, Das Body & Brain Programm, Goldmann 2005) und der weiblichen und männlichen Sexualhormone.
Erst 1948 wurde Serotonin entdeckt, erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde es weitgehend erforscht („Hormon der 90er“). Aber es ist nach heutigem Wissen das älteste Hormon der Welt, das schon bei den Chordaten und Ammoniten seine Arbeit versah. Bezeichnenderweise bildet sich im Embryo das serotonerge System als Erstes aus.
Serotonin ist im zentralnervösen System aber nicht nur das Schlüsselhormon. Es ist daneben ein unverzichtbarer Transmitter, auch Botenstoff genannt. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Allgemein unverzichtbare Funktion der Neurohormone
Um richtig begreifen zu können, welch unerhörte Bedeutung die richtige Versorgung unseres Zentralnervensystems mit den Neurohormonen, voran Serotonin, hat, muss man sich klar machen, wie unverzichtbar sie für die Funktion von Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln sind.
Nachfolgend zeige ich anhand des Sonderfalls des Einschlafens, wie das Vorhandensein des Wach- und Schlafkontrollhormons Serotonin entscheidend dafür ist, überhaupt Wachheit empfinden und Schlaf einleiten zu können. Ganz gleich ist es mit dem Glückshormon Dopamin. Ohne seine Aktivierung erlebe ich keine Glücksgefühle. Auch hier spielt Serotonin eine maßgebende Rolle, weil in seiner Abwesenheit kein Dopamin gebildet wird. Positives Denken kann indes zur Aktivierung von Dopamin führen und Glück und Erfolg im Leben begünstigen. Das setzt aber voraus, dass man ausreichend mit den Neurohormonen Serotonin und Dopamin versorgt ist. Herbeibeten kann man Hormone nämlich nicht.
Weiterführende Links
Lesen Sie bei Interesse meine hierzu weiterführenden Beiträge in der Readers Edition:
Chemie des Glücks - Vorweihnachtliche Besinnung
Replik zu think pink: Was bringt eigentlich positives Denken