AMINAS® Vitalkost ist ein naturreines im wesentlichen rohes pflanzliches Lebensmittel, das allerdings einige wichtige Besonderheiten aufweist.

AMINAS® Vitalkost ist ein naturreines im wesentlichen rohes pflanzliches Lebensmittel, das allerdings einige wichtige Besonderheiten aufweist.

Aminas® Vitalkost- Info

Liebe Freunde und Interessenten,

in den nachstehenden Zeilen zeige ich nur kurz auf, was Sie bei weiterem Nachlesen an Informationen erwartet. Wenn es die Sachlage erfordert, füge ich am Ende dieser Rubrik für die bereits weitgehend informierten Interessenten unter  

AMINAS® AKTUELL

neue sich aus Forschung, Praxis und Vermarktung ergebene Informationen an. Für den, der sich erst mit den Grundlagen der Bedeutung der AMINAS Vitalkost befasst, ist es voraussichtlich sinnvoll, sich diesen aktuellen Fragen erst später zuzuwenden.

Auf geht's:

Die Mischungen der AMINAS® Vitalkost bestehen aus den ganzen essbaren Teilen jeweils mehrerer gut bekömmlicher und vitalstoffreicher pflanzlicher Zutaten ohne zugesetzte Wirkstoffe. Ihre Bestandteile sind nach der Ernte in rohem Zustand schonend getrocknet und mit Ausnahme der enthaltenen Flakes und Pops faserfein vermahlen. Einige enthaltene Flakes und Pops sind in ihrer Herstellung kurzzeitig einer Hitzebehandlung ausgesetzt. Sie dienen vorwiegend der Erhaltung der Konsistenz und der Homogeneität der Mischungen über längere Zeiträume trotz häufigen Öffnens und Schließens der Behältnisse. Sie dienen aber auch der besseren Akzeptanz als Lebensmittel und sorgen für eine bessere Verträglichkeit.

Sie haben die Wahl unter fünf Standardsorten unterschiedlichen Geschmacks und zwei Sorten mit allen Zutaten aus kontrolliert rein biologischem Anbau. Die Basis aller Sorten besteht aus den Samen der - glutenfreien - Scheingetreide Amaranth und Quinoa, die wir allerdings aus Peru und Bolivien auch nur als reine Bio-Ware beschaffen. Durch regelmäßige interne Kontrollen wissen wir, dass auch die Zutaten aus konventionellem Anbau kaum messbare Anteile an Schadstoffen haben. 

Ich habe vor einigen Jahren eine grundlegende Entdeckung gemacht, die mich zur Entwicklung der AMINAS® Vitalkost geführt hat. Nachfolgend versuche ich, in verständlichen Worten darzulegen, worum es dabei im Einzelnen geht und warum die Umstellung auf diese neue Kostform nach meiner gut vermittelbaren Überzeugung entscheidende körperliche und mentale Vorteile bringt. In aller Kürze vorweg die beiden "Säulen", auf denen AMINAS steht:

1. Die bessere körpereigene Bereitstellung des bei vielen Menschen knappen, für den Organismus aber unverzichtbaren Neurohormons, des

"Wohlfühlhormons"  S e r o t o n i n .  

2. Die bessere tägliche Versorgung des Menschen mit der Fülle der Vitalstoffe aus 

 n a t i v e r  Nahrung.  

Beide Vorgänge haben für sich große Bedeutung. Die Nutzung nativer Nahrung zumindest einmal am Tag auf leeren Magen ist der von mir entdeckte nach meinem Dafürhalten sichere Wege zur körpereigenen Synthese des zerebralen Serotonins.  

Rolf Ehlers
Entwicklungsleiter 

 

AMINAS® AKTUELL Nr. 1 (aktualisiert am  25.12.2009): 

Zwei Wettbewerber, die sich sklavisch an meine Theorie angehängt haben, haben für Irritationen gesorgt. Sie haben eigene Vitalkostvarianten geschaffen, die inhaltlich im einen oder anderen Punkte von unseren Mischungen abweichen und erklären nun, dass sie jetzt die bessere Vitalkost hätten.

Die englische Firma Nature Ltd. bewirbt ihr Vitalfrühstück als angeblich besser, weil sie anders als wir heute ihre Mischungen, die unseren sonst weitgehend nachempfunden sind, wie wir früher auch sämtlich mit einem kleinen Anteil an Topinambur versieht. Sie erklärt das für so wichtig, weil Topinambur verhältnismäßig viel L-Tryptophan beinhaltet, den Hauptbaustein von Serotonin. Topinambur ist aber als Zutat vollauf ersetzbar, weil jede unserer Mischungen ohnehin endlos viel mehr  L-Tryptophan enthält, als der Mensch zum Aufbau der durchschnittlichen Tagesdosis von nur 0,1 mg Serotonin im Gehirnwasser benötigt. Also nichts als Spiegelfechterei! 

Ganz ähnlich geht die neue Konkurrentin Abon Vital Vitalkost U.G. aus Hamburg vor, die  in die eine von ihr angebotene Mischung, die im übrigen weitgehend unseren vergleichbar zu sein scheint, behauptet  besser zu sein, weil sie komplett auf nicht hitzebehandelte rohe Pflanzenmehle setzt. Sie betont, dass in ihrer Mischung keine Füllstoffe enthalten wären. In unseren Mischungen sind aber auch keine Füllstoffe enthalten. Alle Zutaten sind reine pflanzliche Lebensmittel, die aber aus guten Gründen nicht sämtlich rohe Mehle sind.

Wir nutzen  - ausschließlich - : 

(1) schonend getrocknete und hochfein vermahlene Pflanzenmehle, voran immer aus Amaranth und Quinoa, in einigen Sorten aus vielen weiteren Ausgangsstoffen,   

(2) sog. Flakes, die ohne hohe Temperatureinwirkung aus Amaranth- und Quinoasamen durch mechanische Quetschung entstehen,   

(3) zu geringen Inhaltsprozenten in hoher Hitze hergestellte Amaranth-Pops (vergleichbar den Maiskornpops, wie sie in den Kinos verkauft werden) und  

(4) in einigen Sorten enthaltene Beeren und Früchte, die unter Hitze von über 100 ° C walzen- oder sprühgetrocknet sind.   

Pops und Flakes aus Amaranth und Quinoa Flakes sind in die anderen gemahlenen Zutaten in leistungsfähigen Mischmaschinen so eingemischt, dass sie in der ganzen fertigen Mischung vollständig homogen verteilt sind, wie das keine Haushaltsmaschine je könnte. Sie bilden einen für den Erhalt der Konsistenz der Mischung unerlässlichen Puffer, ohne den die Mehle durch die beim notwendigen wiederholten Öffnen und Schließen der Dose eindringende Luftfeuchte bei längerer Lagerung miteinander verbacken (sintern) würden. 

Die Mischung aus roh und hochfein vermahlenen, durch Quetschung grober strukturierter und einiger hitzebehandelter Zutaten ist so wie sie aus der Dose kommt,  geeignet, ohne Hinzufügung anderer Nahrung mit zwei Gläsern Wasser oder Saft verzehrt zu werden.Das schließt nicht aus, dass man sie nach Wunsch auch in einem Joghurt oder einem kleinen Müsli verzehren kann (wenn man aureichend dazu trinkt). Diese Mischung lässt sich ohne Verklumpen leicht verrühren. Sie ist nach unserem Dafürhalten auch - anders als bloße rohe Mehle - als Lebensmittel erkennbar und akzeptierbar. Mischt man nur Mehle miteinander, steht man einen Schritt vor der Realisierung der schrecklichen Zukunftsvision der "Pille zum Essen."  

Alle Sorten der AMINAS Vitalkost bestehen nur zur Hälfte aus rohen Mehlen. Der Rest ist auch Rohkost, aber bei der Trocknung durchaus hohen Temperaturen ausgesetzt. Nach der Gießener Rohkoststudie von 1996 ist auch die Pflanzenkost als Rohkost anzusehen, die nur zum Zwecke der Trocknung hohen Temperaturen ausgesetzt wurde, Das hat natürlich den Effekt, dass dabei Pflanzengifte oxidiert und damit neutralisiert werden.Drei Gründe sind es, weshalb wir auf eine Mischung unterschiedlicher Arten von Rohkost setzen:

   

E r s t e r  G r u n d:  P h y t i n s ä u r e 

 

Die meisten Menschen können  nur eine sehr kleine Menge an rohen Pflanzenmehlen in einer Mahlzeit vertragen. Ein ganzer Esslöffel roher Mehle überfordert sie  bereits erheblich. Der Grund dafür liegt in der Wirkung der in jeder rohen Pflanzennahrung enthaltenen  

 

P h y t i n s ä u r e

 

Aus dieser entwickelt sich im Verdauungstrakt der Stoff  Phytat, der nur in kleinen Mengen unbedenklich ist. Phytat ist das Gift, das die Pflanzen benutzen, um Fressfeinde fern zu halten. Es bindet auf unlösliche Weise wichtige Mineralstoffe aus der Nahrung, insbesondere die u.a. für den Aufbau des Hormons Serotonin unverzichtbaren Mineralien Eisen und Zink. Neben der häufigen  Glutenunverträglichkeit ist der hohe Gehalt an Phytinsäure in Weizen ein weiterer tragender Grund, weshalb wir uns beim Aufbau der AMINAS-Mischungen nicht mit diesem sonst so wertvollen Getreide abgegeben haben. Amaranth und Quinoa enthalten zwar nur Bruchteile davon, aber immerhin noch so viel, das sie selbst nach den Verlusten an Phytinsäure durch Trocknen und Vermahlen so viel davon beinhalten, dass wir mehr als die knapp 4 g an fein vermahlenen Mehlen aus Amaranth und Quinoa, die sich auf einem Esslöffel der AMINAS - Sorten befinden, nicht als eine für jedermann geeignete Menge ansehen. In mehreren Fällen hat sich sogar gezeigt, dass Konsumenten nur einen halben Esslöffel AMINAS vertrugen. Wegen der immensen Vergrößerung der Lebensmitteloberfläche durch die hochfeine Vermahlung -s.u. meine Ausführungen zum Wert nativer Kost - gibt es aber auch bei der Nutzung nur eines Teelöffels unserer Mischungen in diesen Fällen keine Minderung der angestrebten Wirkungen.  

In den Amaranth- und Quinoa-Flakes sind natürlich weitere Anteile an Phytinsäure enthalten, diese kommen aber nicht in der entscheidenden ersten Verstoffwechslungsphase zum Tragen. Denn zunächst durchlaufen die fein vermahlenen Mehle in wässriger Nährlösung den ganzen Dünndarm und werden dort in kurzer Zeit metabolisiert. Die festeren Stoffe werden erst im Magen zerkleinert und kommen erst viel später zum Zuge. Sie enthalten natürlich auch Vitalstoffe wie viele Vitamine, die beim Quetschen der Samen und selbst beim Herstellen der Amaranth-Pops nur teilweise zerstört wurden.

 

Z w e i t e r  G r u n d: S a p o n i n e 

 

In diesem Zusammenhang sind die kluge Frage eines Kunden und unsere Antwort sicherlich von Interesse. Dieser aufmerksame Kunde weist uns darauf hin, dass bekannt sei, dass

 

S a p o n i n e  

 

aus der Samenschale von Quinoa die Darmschleimhaut reizen und Blutzellen schädigen könnten, sodass Allergene und Schadstoffe die Darmwand passieren und ins Blut gelangen könnten. Diese Gefahr kennen wir indesund haben vorgebeugt. 

Ob die Saponine in Quinoa ein Risiko darstellen, hängt nämlich davon ab, in welcher Dosis es zur Verstoffwechslung kommt. Darauf nehmen wir Einfluss durch die Wahl saponinarmer Pflanzensorten und der Wahl unterschiedlicher Strukturen von Mehl und Flakes.  

Wir verwenden Quinoa zum einen als Mehl, das in wässriger Nährlösung alsbald nach dem Verzehr zur Verstoffwechslung ansteht. Ferner ist es als sog. Flakes    (gequetschte Samen) enthalten, die erst nach längerem Verbleib im Magen in den Darm durchgelassen werden. Damit sichern wir, dass nicht zu einer Zeit zuviel davon in den Körper kommt. Zudem raten wir, die AMINAS Vitalkost regelmäßig nur in kleinen Portionen zu verzehren (1 EL). Quinoa, das wir verwerten, ist zudem immer gründlich, wenn auch nur schonend gewaschen (reichlich warmes Wasser). Starke mechanische Beanspsruchung beim Waschen wird vermieden, weil sonst die Mikroorganismen unter dem Spelz und ihre wertvollen Absonderungen beseitigt würden. Sie sind nämlich eine der wenigen zuverlässigen Quellen für Vitamin B 12. 

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen raten wir davon ab, Quinoa in der Säuglingsernährung (bis zur Erreichung des 1. Lebensjahres) einzusetzen. Dies ist schon deshalb richtig, weil Säuglinge noch keine Rohkost vertragen. Mit entscheidend für diesen Rat ist aber der - wenn auch geringe -Saponingehalt. 

Quinoa ist im Übrigen neben Amaranth in den Sorten der AMINAS® Vitalkost ungemein wichtig. Beide sind fast unverzichtbar sind, zumal sie kein Klebereiweiß (Gluten) enthalten. Ein ganz wichtiger Aspekt ist der insgesamt sehr hohe Eiweißgehalt der Samen dieser Scheingetreide, wobei Amaranth der Spitzenreiter mit 18 % ist. Quinoa enthält 14%. Der Grund dafür ist der relativ große Keimling und kleine Stärkekörper des Korns. Gerade in der Mischung von Amaranth und Quinoa ergibt sich ein Eiweiß von besonders hoher Wertigkeit. Amaranth und Quinoa weisen auch sehr hohe Werte an wertvollen ungesättigten Fettsäuren auf. Beim Mineralstoffgehalt nehmen Quinoa und Amaranth  ebenfalls eine Spitzenstellung ein. Der hohe Gehalt an Magnesium, Kalzium, Zink und Eisen machen die beiden Pseudogetreide zu diätetisch wertvollen Nahrungsmitteln. Bemerkenswert ist auch der hohe Gehalt an Kieselsäure, die für den Aufbau von Knochen und Stützgewebe notwendig ist. 

Berichtet wird, dass Saponine bei geringer Dosis eine blutverdünnende Wirkung haben, die aber so gering ist, dass sie außer Kalkül bleiben kann. Bluter (Hämophile) wissen regelmäßig um die Notwendigkeit, keine größeren Mengen an Saponinen aufzunehmen und wissen auch, in welchen Pflanzen sie besonders stark vorkommen.Saponine sollen auch wertvolle antibiotische und immunstimulierende Wirkungen haben. Saponine finden daher in der Medizin Verwendung bei der Schleimlösung, als Venenmittel, als harntreibendes Mittel und als patentes Geriatrikum.

 

D r i t t e r  G r u n d : F r u k t o s e 

 

Der Umstand, dass die Früchte und Beeren in unseren Mischungen hitzebehandelt und daher nicht roh sind, macht die Mischungen für die vielen Menschen mit Problemen bei der Verwertung von

 

F r u k t o s e


gut nutzbar, während sie rohe getrocknete Früchte einfach nicht vertragen.Die Hälfte aller Menschen in unseren Breiten haben eine dosisabhängige Fruktoseunverträglichkeit. Mehr als 25 mg am Tag vertragen sie nicht.  Wird diese Dosis  überstiegen drohen schwere Darmstörungen verschiedenster Art von Bauchkrämpfen bis zur Beschädigung der Darmbarriere ("Leaky Gut Syndrom"). Daher heißt es zu Recht, dass der Darm schon beim dritten rohen  Apfel  rebelliert. Klar, denn ein Apfel hat durchschnittlich an die 12 mg Fruktosezucker. Die Hitzebehandlung der Früchte in der AMINAS Vitalkost hat den Vorteil, dass die Hitze erhebliche Teile der Fruktose abbaut.   

Ausführlich können Sie sich hierzu in meinen Internetbeiträgen zur "Funktionalen Medizin" (Dr. Runow)  informieren:  

http://www.readers-edition.de/2009/05/22/funktionale-medizin-die-rettung-des-gesundheitswesens-teil-i  und

http://www.readers-edition.de/2009/05/24/funktionale-medizin-die-rettung-des-gesundheitswesens-ii